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Urlaub, Frust und Entscheidungen

Hallo ihr Lieben, Nachdem meine letzte Mail ja durchweg positiv war, werde ich euch heute mal von der weniger schoenen Seite meines neuen Lebens hier berichten. Seit ungefaehr zwei Wochen haben wir die Handwerker im Haus. Wir bekommen nicht nur ein neues Dach, es wird ausserdem gestrichen, Termiten beseitigt, neue elektrische Leitungen gelegt und was weiss ich noch alles...was bedeutet, dass hier jeden Tag bis zu 30 Handwerker umherrennen. Und das bedeutet fuer mich: Stress pur! Es ist nicht nur wahnsinnig laut, was bedeutet, dass meine Kinder nicht mehr schlafen koennen, es werden ausserdem ohne Vorwarnung komplette Bereiche des Hauses abgesperrt und vom Dreck wollen wir erstmal gar nicht anfangen. Und wer darf den Dreck wegmachen? Ratet mal...! In den letzten beiden Wochen hatte ich direkt drei Erlebnisse, die mich zur Verzweiflung getrieben haben...und das ist jetzt nicht uebertrieben, ich steh wirklich kurz vorm Nervenzusammenbruch. Eines Abends kam ich nach Hause und muss be...

Happy Birthday to me

Hallo ihr Lieben, Wie ihr ja wisst, war es letzte Woche mal wieder soweit...mein lang ersehnter Geburtstag war da. Diejenigen von euch, die mich etwas besser kennen, wissen, dass dieser Satz mehr als ironisch gemeint war, ich hasse naemlich meinen eigenen Geburtstag und krieg in der Regel schon Wochen vorher Depressionen deswegen. Nicht aber an diesem Jahr. Ich kann noch nicht einmal sagen, woran es genau lag, aber dieser Geburtstag war fuer mich der Schoenste, an den ich mich erinnern kann. Dienstag musste ich natuerlich ganz normal arbeiten, allerdings bin ich abends mit vier Freundinnen in meinem Lieblingsrestaurant essen gegangen, was sehr schoen und lustig war. Die Maedels wollten mich natuerlich bis auf die Knochen blamieren und haben den Kellnern erstmal gesteckt, dass ich Geburtstag habe und hier in den USA ist es so ueblich, dass die Kellner dann an deinen Tisch kommen, ein Staendchen singen und ausserdem bekommst du ein Dessert aufs Haus. Warum sie allerdings "Hap...

How to become American

Nicht, dass ich es drauf angelegt haette, aber nach fuenf Monaten im wunderschoenen Kalifornien merke ich zunehmend, wie ich mich veraendere. Angefangen hat das ganze mit der Anmeldung im Fitnessstudio, vor vier Monaten habe ich mich noch jedesmal dorthin gequaelt und musste mich regelrecht zwingen...heute kann ich es kaum abwarten, wieder aufs Laufband zu steigen und merke ausserdem, wie sich meine Laune ins Negative veraendert, wenn ich mal einen Tag nicht im Fitnessstudio war. Ich find es ja selbst auesserst merkwuerdig (man darf es auch gerne krank nennen), aber nun gut...! Wer mich kennst, weiss ausserdem, dass ich seit Jahren ein fanatischer Gegner der Sonnenbank bin...ich weiss nicht, was mich da "geritten" hat, aber seit ein paar Wochen habe ich eine Mitgliedschaft im Sonnenstudio...! Deutsche haben in den USA den Ruf, sehr zuverlaessig und vorallem puenktlich zu sein. Amerikaner dagegen sind in der Regel immer unpuenktlich und wieder: Wer mich kennt, weiss, dass...

Flitterwochen- Zeit ist vorbei

Hallo ihr Lieben..., ...nein, ich hab natuerlich nicht geheiratet...falls ihr dies aus meiner Betreffzeile entnommen habt! Als Au Pair lernte ich, dass es zwischen Gasteltern und Au Pair/ Nanny eine sogenannte "Honeymoon- Stage" gibt. Honeymoon bedeutet ja bekanntlich Flitterwochen und im uebertragenen Sinne ist damit gemeint, dass man sich am Anfang noch grosse Muehe gibt, versucht, dem anderen alles Recht zu machen und Differenzen ignoriert, wie in den Flitterwoch halt. Nach einiger Zeit kehrt der Alltag jedoch ein, man gibt sich weniger Muehe und spricht offen ueber das, was einen stoert (oder schluckt seinen Frust herunter und denkt sich seinen Teil...). Um aufs eigentliche Thema zurueck zu kommen...ich glaube, nach vier Monaten in den USA, sind meine Flitterwochen so gut wie vorbei! Versteht mich nicht falsch, ich fuehle mich nach wie vor sehr wohl in dieser Familie und ich liebe mein neues Leben, aber...mir ist doch so das ein oder andere aufgefallen, was ganz kl...

Summer is here...

Hallo ihr Lieben..., Ja, der Sommer kommt...die Temperaturen liegen jeden Tag zwischen 22 und 25 Grad und dabei laesst es sich nur allzu gut aushalten. Im Sommer soll es hier unertraeglich heiss werden, aber gluecklicherweise hat Max waehrend meines Urlaubes, meine Klimanlage im Auto reparieren lassen, von daher kann meinetwegen der Sommer kommen! Auch das arbeiten faellt einem bei solchen Temperaturen um einiges leichter...gestern zum Beispiel haben wir uns mal wieder stundenlang mit fuenf Maedels im Park auf der Wiese gesonnt und unsere Kinder haben friedlich gespielt...was kann es schoeneres geben?  Die letzte Woche verging mal wieder sehr schnell und ich kann kaum glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Ja, was hab ich so erlebt? Nachdem ich die Woche nach Hawaii ein krankes Baby um mich herum hatte, was nichts lieber tut, als mich den ganzen Tag abzuknutschen, fing ich letzten Freitag an, auch etwas rumzukraenkeln...Fieber, Husten, Kopfschmerzen...das ganze Program...

Aloha

Aloha..., Gestern abend bin ich also wieder in San Jose gelandet, knackebraun und frisch erholt...! Na gut, das war gelogen, ich hab zwar ein bisschen Farbe bekommen, aber erholt bin ich ganz sicher nicht, Urlaub ist doch irgendwie immer Stress...:)! Hawaii war einfach traumhaft, unbeschreiblich schoen und selbst all meine Erzaehlungen koennten nicht das beschreiben, was ich in der letzten Woche gesehen und erlebt habe! Es war ungelogen der schoenste Urlaub meines Lebens und obwohl Hawaii ja immer mein Traumziel war, so war es dennoch noch schoener, als ich es mir vorgestellt habe!  Unser Hostel (dazu spaeter mehr...) lag direkt am Strand und dieser war einfach umwerfend: Tuerkisblaues, klares Wasser, was zusaetzlich angenehm warm war, Palmen wohin man nur gucken konnte, ein wunderschoener Sandstrand mit Bergen und Felsen und direkt gegenueber die Shoppingmeile! Meine Maedels haben eher den Ausblick auf die Surferboys genossen...;)! Wir haben direkt in Honolulu am Waiki...

Auf Streife

Am Freitag hatte ich die Chance, mit einer Polizistin auf Streife zu fahren und das habe ich natuerlich direkt genutzt...man wird ja nicht jeden Tag gefragt, ob man mit auf Streife will...:)! Zuerst dachte ich ja, dass das bestimmt total langweilig wird, wir rumfahren, sie die Autos anhaelt und ich mich im Auto langweile. Da hatte ich mich jedoch gewaltigt getaeuscht...! In den USA fahren Polizisten alleine auf Streife und es ist auch keineswegs so, dass man die ganze Zeit im Auto sitzen bleiben muss, ich durfte sogar mit aussteigen. Zum "Autos kontrollieren", so wie ich mir den Job zuvor vorgestellt hatte, sind wir dann allerdings nicht mehr gekommen, denn scheinbar ist in San Jose Freitag nachts die Hoelle los. Zunaechst musste ich allerdings einen Wisch unterschreiben, dass weder ich, noch meine Verwandten im Falle einer Verletzung meinerseits oder im Falle meines Todes, die Stadt San Jose verklagen werden...ich wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass es gefaehrlich waere...